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Marketinginstrumente müssen zielgerichteter eingesetzt werden
Markenmanagement ist mehr denn je Beziehungsmanagement. Kunden bleiben starken Marken über einen langen Zeitraum treu - potenzielle Erstkunden werden durch starke Marken zu loyalen Stammkunden. Den einmal gewonnenen Kunden über alle Phasen einer Beziehung hinweg fest an sich zu binden, schaffen jedoch nur wenige Marken. An jeder Stelle des Beziehungszyklus’ droht der Verlust an Kunden. Dieser kann durch die verstärkte Nutzung von Instrumenten der Live Communication in kritischen Lebenszyklus-Phasen vermieden werden – hier liegen enorme Effektivtäts- und Effizienzpotenziale für die Markenkommunikation.
Wie aber werden die Kommunikationsinstrumente zielgerichtet und effizient im Kundenbindungszyklus eingesetzt? Auf diese Frage gibt die aktuelle Studie „Uniplan LiveTrends 2006“ Antwort. Diese wurde von der Live Communication-Agentur Uniplan in Kooperation mit dem Lehrstuhl Marketingmanagement der HHL - Leipzig Graduate School of Management durchgeführt. In der repräsentativen Studie wurden 398 Marketing- und Kommunikationsmanager, davon 70 Prozent auf Führungsebene, zur Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Live Communication befragt. Zur Live Communication zählen alle Instrumente der persönlichen Kommunikation wie z.B. Messen, Showrooms, Events, Roadshows, Promotions und Sponsoring. Während bei der klassischen Werbung die unpersönliche Kommunikation dominiert, stellen die Instrumente der Live Communication die persönliche Begegnung und das aktive Erlebnis der Zielgruppe mit der Marke in einem inszenierten und häufig emotional ansprechenden Umfeld in den Mittelpunkt. Je individueller die Ansprache des Kunden, je individueller die Leistung, desto stärker wird letztlich die emotionale Bindung des Kunden an eine Marke.
weiter auf Seite 2-4
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